Erlass der 1. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026
Beschluss:
Der Haushaltsausschuss empfiehlt bei 6 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen (Meyer und Rehkuh) und einer Gegenstimme (Schnalke) dem Rat der Stadt Schöningen gem. §§ 58 und 115 NKomVG die im Entwurf vorliegende 1. Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 zu beschließen.
Protokoll:
Fachbereichsleitung Schäfer stellt den Nachtragshaushalt vor und führt aus, dass Grund für die 1. Nachtragshaushaltssatzung 2026 insbesondere eine Stellenplanänderung sowie die Änderung der Berechnungsweise der Schlüsselzuweisungen ursächlich ist. Der geplante Fehlbetrag für das Haushaltsjahr 2026 verringert sich mit der 1. Nachtragshaushaltssatzung von 9,6 Mio. € auf 7,06 Mio. €. Die Fachbereichsleitung Schäfer erläutert weitere Änderungen der 1. Nachtragshaushaltssatzung.
Diverse Nachfragen des Ausschussmitglieds Rehkuh werden durch die Fachbereichsleitung Schäfer sowie den Bürgermeister Malte Schneider beantwortet.
Das Ausschussmitglied Rehkuh bittet darum, die Energiekosten des Schwimmbades den Eintrittspreisen gegenüberzustellen. Eine entsprechende Übersicht ist dem Protokoll beigefügt.
Bezüglich der geplanten Anschaffung einer Garage auf dem Bauhof zur Abstellung der Dienstfahrräder bittet Ausschussmitglied Rehkuh zu klären, ob in Zukunft auch für die Anschaffung von E-Autos eine neue Garage angeschafft werden müsse. Das Ausschussmitglied Meyer bittet zu prüfen, ob keine kostengünstigere Variante als Fahrradabstellung gewählt werden kann. Als Beispiel nennt er Überseecontainer.
Hinweis der Verwaltung: Beide Punkte wurden zur Klärung an den FB21 weitergegeben.
Ausschussmitglied Meyer erkundigt sich nach dem Stand der Maßnahme INV-188 Umsetzung Brandschutzkonzept und Erstellung von Fluchtwegen und ob die im 1. Nachtrag 2026 enthaltene Erhöhung des Ansatzes um 30.000 € die letztmalige Erhöhung darstellt.
Antwort der Verwaltung: Aktuell werden die letzten Ausführungszeichnungen erstellt und anschließend wird die Ausschreibung durch den Landkreis Helmstedt erfolgen. Dadurch, dass sich das Projekt schon länger hinzieht und dementsprechend in Vorjahren eingeplant wurde, musste im Jahr 2026 eine Neuveranschlagung erfolgen, da die Haushaltsreste nicht weiter fortgeschrieben werden durften. Aufgrund dessen, dass die Ausschreibung zeitnah erfolgen wird, wird aktuell nicht mit weiteren Kostensteigerungen gerechnet.
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